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Liegenbleibererkennung – häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns Straßenbetreiber, Tunnelbetreiber und Städte am häufigsten zu unserer KI-Liegenbleibererkennung stellen.

Was ist Liegenbleibererkennung?

Die Liegenbleibererkennung (SVD, Stopped Vehicle Detection) ist die automatische Erkennung eines Fahrzeugs, das auf einer Straße, Autobahn, Schnellstraße, in einem Tunnel oder auf einer Brücke angehalten hat. Unsere Software analysiert mit künstlicher Intelligenz das Livebild von Verkehrskameras und alarmiert den Operator, wenn ein Fahrzeug dort hält, wo es nicht halten sollte.

Müssen wir neue Kameras kaufen?

Nein. Die Analyse erfolgt ausschließlich auf dem vorhandenen Videostream, egal ob er von digitalen (IP-) oder analogen (CCTV-) Kameras stammt. Sie müssen unserer Software lediglich Zugriff auf den Videostream geben – Investitionen in neue Kamerahardware sind nicht nötig.

Funktioniert die Erkennung auch nachts?

Ja. Unsere KI ist mit Hunderttausenden realer Verkehrsereignisse trainiert, und für jede Kamera trainieren wir ein eigenes Modell für Tag- und Nachtbilder. So bleibt die Erkennung bei Tag und Nacht zuverlässig.

Erkennt das System auch Fahrzeuge, die weit von der Kamera entfernt anhalten?

Ja. Die Erkennung entfernter Fahrzeuge hat seit Beginn der Entwicklung im Jahr 2018 oberste Priorität. Die Software analysiert das gesamte Kamerabild einschließlich seines fernen Endes, wo ein liegengebliebenes Fahrzeug nur wenige Pixel des Bildes einnehmen kann. Siehe eine entfernte Erkennung mit vergrößertem Ausschnitt und ein weiteres Beispiel.

Wie halten Sie Fehlalarme niedrig?

Unser Ziel sind höchstens 2 Fehlalarme pro Stunde und Kamera. Jede Kamera erhält ein eigenes Modell, abgestimmt auf Blickwinkel, Beleuchtung und Verkehrssituation. Zusätzlich ist die Empfindlichkeit je Kamera einstellbar, Masken schließen Bereiche wie Parkplätze oder Nebenstraßen aus, und bei Stau lässt sich die Erkennung für eine festgelegte Zeit pausieren.

Wie wird das System gesteuert?

Über einen Webbrowser nach sicherer Anmeldung – es muss keine spezielle Software installiert werden. Operatoren können die Erkennung starten, stoppen oder pausieren, die Empfindlichkeit einstellen, Masken zeichnen und Kameras gruppiert nach Streckenabschnitten steuern.

Lässt sich das System in unsere bestehenden Verkehrssysteme integrieren?

Ja. Wir verbinden die Software mit Ihren bestehenden Systemen, etwa Verkehrsleitzentralen oder Kommunikationsplattformen, und passen Benachrichtigungen, Benutzeroberfläche oder Analysewerkzeuge an Ihre Abläufe an.

Welche Daten liefert das System außer Meldungen?

Sie erhalten auch Daten zu Häufigkeit und Dauer der Fahrzeughalte, die Sie zur Optimierung von Verkehrsinfrastruktur und -planung nutzen können.

Kann das System auch außerhalb der Slowakei eingesetzt werden?

Ja. Da die Software nur Zugriff auf den Videostream der Kameras benötigt, kann sie für Straßenbetreiber, Autobahnkonzessionäre, Tunnelbetreiber und Städte in jedem Land eingesetzt werden.

Wer entwickelt die Software und welchen Support bieten Sie?

Die Software wird von Siska Solutions s.r.o. entwickelt, einem Softwareunternehmen aus Nitra in der Slowakei mit über 20 Jahren Erfahrung. Die Software zur Liegenbleibererkennung entwickeln wir seit 2018. Wir übernehmen Implementierung, regelmäßige Updates, Wartung und technischen Support rund um die Uhr.

Wo ist das System im Einsatz und funktioniert es auch in Tunneln?

Das System ist auf Schnellstraßen in der Slowakei und in Tschechien im Einsatz. Da es nur den vorhandenen Videostream analysiert, kann es auch in Tunneln, auf Brücken und auf Stadtstraßen eingesetzt werden. Mehr dazu auf der Seite Autobahn & Tunnel.

Noch eine Frage? Kontaktieren Sie uns und wir melden uns bei Ihnen.

Testen Sie es mit Ihrem eigenen Video

Möchten Sie sehen, wie unsere Software arbeitet?

Senden Sie uns eine Aufnahme einer Ihrer Verkehrskameras. Wir lassen sie durch unsere Software laufen und schicken Ihnen die gefundenen Erkennungen – echte wie falsche.

  • Max. Full HD
  • Max. 5 GB
  • Mind. 10 Min. vor und nach dem Halt
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